Vagabond Vans: Die Kunst des mobilen Wohnens

Als der silbergraue Vabo Vision Copenhagen von Bad Tölz in Richtung Øresund aufbricht, trägt er gleich drei Botschaften auf vier Rädern: radikale Handwerksqualität, skandinavische Klarheit und den unbedingten Willen, unterwegs gutes Essen zuzubereiten. „Die Stadt vereint Hygge-Gemütlichkeit und avantgardistisches Design – genau unser Spagat“, erklärt Gründer Andreas Stricker.

Außen dominiert monochromes Zeltgrau. Innen zoniert ein hellgrüner BOLON-Boden den Wohnraum. EpicPly-Schrankfronten in Eiche, Hellgrün und Orange setzen Akzente. Unsichtbare Apure-Leuchten tauchen alles in warmes Licht.

Open-Road-Tasting-Menu mit Starkoch Thomas Frebel

Wenige Stunden später steht er in der alten Glasgewächshauskuppel des weltbekannten Sterne-Restaurants Noma. Stricker hantiert mit Starkoch Thomas Frebel an duftenden Kräutern. Das Gemüse wird später im Van zu Open-Road-Tasting-Menus arrangiert. „Ich wollte sehen, ob unser Waschbecken groß genug ist, um Frisches direkt vom Feld zu putzen“, lacht Stricker, während das orange Dolomit-Becken des Vans im Blitzlicht funkelt. „Gute Zutaten brauchen Platz – auch unterwegs. Deshalb ist unsere Küche in diesem Van größer“, fügt er an. Für Energie sorgt ein EcoFlow-System, für die Fahrräder ein Ton-in-Ton gepulverter PUSHrack.

Design und Abenteuerlust mit Vagabond Vans

Strickers Blick geht schon weiter: „Mailand steht als Nächstes auf der Reiseagenda – ich sehe Terrazzo-Oberflächen und italienische Leuchten vor mir.“ Damit skizziert er, wohin die Fahrt geht: immer dorthin, wo Design, Abenteuerlust und eine Prise Gourmet-Mut sich kreuzen.
Der Vision Copenhagen ist kein Camper, er ist ein rollendes Kreativstudio für Menschen, die lieber Gewächshaus als Raststätte ansteuern. Und er zeigt: Freiheit kann heute nach Espresso, Wildkräutern und lackiertem Aluminium duften. All das befindet sich in einem einzigen, 6-Meter-langen Raum auf Rädern.

Seit der Gründung 2021 hat sich Vagabond Vans einen Namen gemacht, weil jedes Fahrzeug als maßgeschneidertes Unikat gedacht ist: „Mir ist bei jedem Ausbau wichtig, einen Raum zu schaffen, der gleich¬zeitig funktional, ästhetisch und strapazierfähig ist“, erklärt Stricker.

Seine Liebe zum Detail brachte ihm 2023 den Titel Van Builder of the Year ein. Im VABO Circle treffen sich alle Vabo-Besitzer einmal im Jahr zur gemeinsamen Tour – Lagerfeuer und Sternenhimmel inklusive. „So entdecken wir die Welt in unserem eigenen Tempo“.

www.vagabondvans.de

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