Bogner Fotografie

Die Bilder der Bogner Winterkollektion in St. Moritz zeigen die kunstvolle Symbiose zwischen eigenständiger Mode und Fotografie.

Starfotograf Hans Feurer

Zwei Ikonen treffen aufeinander. Fotograf Hans Feurer und Willy Bogner. Das Gipfeltreffen ist auch ein Revival, denn Feurer hat bereits in den 1980er Jahren mit legendären Shootings den New Alpine Style des Hauses mitgeprägt. Heute ist er 81 und mit seiner Kamera immer noch ständig unterwegs.
Schauplatz war wieder einmal der Liebslingsort von Willy Bogner, das Engadin, diesmal auf der Diavolezza. Damals wie heute verleiht Hans Feurer den Bildern der BOGNER Ski Kollektion seine ganz eigene Handschrift. Mit starken Posen im „Feurer-Glanz“.

Hans Feurer: «Meine Herangehensweise ist immer noch die eines Zen-Buddhisten: Das Unnötige weglassen, alles so weit wie möglich vereinfachen. Bei mir geht es immer um Natürlichkeit, ich arbeite nur in natürlichem Licht und fast immer draußen. Und dann bitte ich die Models, keine künstlichen Verrenkungen zu machen. Ich schaue dabei sehr genau hin und versuche so schnell wie möglich das erste Bild zu machen, bevor sich die Si­tua­tion verkrampft. Außerdem arbeite ich heute fast immer mit einem Teleobjektiv. Das gibt mir die Möglichkeit, genau das herauszustellen, was ich an dieser Frau faszinierend finde und Ihre Stärke zu betonen.»

Fotograf Marc Asekhame

Der zweite Shooting Ort war das 5-Sterne Hotel Kulm. Hier war ein aufgehender Stern am Mode-Fotografen-Himmel tätig: Marc Asekhame.
Ein in Paris und Zürich tätiger Fotograf, dessen Schaffen sich zwischen Kunst & Fashion bewegt. Seine Fotos verbinden Mode, Model und Umgebung auf spielerische Weise, er reflektiert mit einem zwinkernden Auge. Einige Fotos sind wie tolle Blumenbouquets, überbordend von Emotionen, Frische, Lebenslust und Farben, trotzdem klar und essentiell im Ausdruck.
Was ihn offenbar mit Feurer verbindet, ist die Präsenz und Stärke, welche die Modelle ausstrahlen. «Seine Arbeit zeugt von einer grossen Kohärenz und das ästhetische Vokabular verwischt oft die Grenzen zwischen Realität und Fiktion», so das Urteil des Swiss Design Awards 2019, für den der junge Fotograf, der erst 2018 seinen Master an der Zürcher Hochschule der Künste abschloss, nominiert war.

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